• Der ehemalige Chefinspektor, der die Ermittlungen zum Tod von Christian Pilnacek leitete, sagte vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss aus und bezeichnete die Vorwürfe gegen ihn als ‘haltlos’.
  • Er erklärte, die Ermittler hätten Pilnaceks Angehörige mit größtem Respekt behandelt und es habe keine Interventionen gegeben.
  • Er warf Medien und Politikern vor, ihn zum ‘Objekt politischer Auseinandersetzungen’ gemacht und ‘Verschwörungserzählungen’ konstruiert zu haben.
  • Pilnaceks Vertraute Karin Wurm habe die Existenz eines Laptops verschwiegen, und das Handy sei nicht sichergestellt worden, weil es ‘aus kriminalistischer Sicht keine Relevanz’ gehabt habe.
  • Eine Staatsanwältin der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) sagte ebenfalls aus; sie hatte ein Verfahren gegen zwei Ermittler geführt, das später eingestellt wurde, aber die Polizeiarbeit kritisiert.
  • Die politischen Parteien waren gespalten: Die FPÖ kritisierte ‘mangelnde kriminalistische Sorgfalt’, die ÖVP verteidigte die Polizeiarbeit, und die NEOS betonten, die Staatsanwaltschaft sei ‘Herrin des Verfahrens’ gewesen.