• Der deutsche Politiker Christian Schmidt ist nach fünf Jahren Amtszeit als Hoher Repräsentant in Bosnien und Herzegowina zurückgetreten.
  • Das Amt des Hohen Repräsentanten wurde nach dem Bosnienkrieg 1992-95 geschaffen, um die Umsetzung des Dayton-Friedensabkommens zu überwachen, mit Befugnissen, Gesetze zu erlassen und Beamte zu entlassen.
  • Schmidts Rücktritt wird als politisch arrangierter Abgang gesehen, nicht als persönliche Entscheidung, nachdem wichtige internationale Akteure ihre Erwartungen an die Rolle neu bewertet haben.
  • In der Republika Srpska wurde Schmidt nie als legitim akzeptiert, da seine Ernennung nicht vom UN-Sicherheitsrat bestätigt wurde.
  • Seine Amtszeit war von scharfen Spaltungen geprägt: Einige sahen ihn als Garant der Stabilität, andere als fremden Aufseher ohne robustes rechtliches Mandat.