• Der inhaftierte Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu hat die Spionagevorwürfe zu Beginn seines Prozesses zurückgewiesen und als ‘Müll’ bezeichnet.
  • Die Staatsanwaltschaft wirft Imamoglu und drei weiteren vor, Millionen persönlicher Daten von Istanbuler Einwohnern an ausländische Geheimdienste weitergegeben zu haben.
  • Imamoglu fragte, ob es ein Verbrechen sei, die Wahl in Istanbul zu gewinnen und sich in der Politik zu engagieren, und beschuldigte das Gericht der politischen Motivation.
  • Imamoglu sitzt seit März 2025 in Haft, festgenommen wenige Tage vor seiner geplanten Nominierung als Präsidentschaftskandidat der oppositionellen CHP.
  • Ihm droht zudem ein großes Korruptionsverfahren mit 413 Mitangeklagten, bei einer Verurteilung mehr als 2.400 Jahre Haft.
  • Imamoglu und seine Anhänger werfen der türkischen Regierung vor, hinter den Verfahren zu stecken.