• Der französische Präsident Emmanuel Macron und der kenianische Präsident William Ruto sind Gastgeber des zweitägigen Gipfels ‘Africa forward’ in Nairobi, der die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen Europa und Afrika stärken soll.
  • Macron will die französische Außenpolitik in Afrika ändern und sich auf wirtschaftlich starke und politisch stabile anglophone Länder wie Kenia, Südafrika und Nigeria konzentrieren, anstatt auf ehemalige Kolonien in Westafrika.
  • Frankreich strebt danach, der wichtigste europäische Partner Afrikas zu werden, um dem wachsenden Einfluss Chinas, Russlands und Investoren aus den VAE, Katar und Saudi-Arabien entgegenzuwirken.
  • China ist der größte Wirtschaftspartner vieler afrikanischer Länder, darunter Kenia, wo chinesische Firmen Infrastruktur gebaut haben, aber Kenia ist dadurch hoch verschuldet.
  • Französische Unternehmen wie Total, Orange und Auchan sind weiterhin in ehemaligen Kolonien präsent, aber der politische und militärische Einfluss Frankreichs in Westafrika nimmt aufgrund von Staatsstreichen und wachsender antfranzösischer Stimmung ab.