• In Stuttgart hat der Prozess gegen fünf Aktivisten begonnen, die im September 2025 die deutsche Niederlassung des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems angegriffen haben sollen.
  • Die Angeklagten mit britischer, irischer, deutscher und spanischer Staatsbürgerschaft werden wegen Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und Verwendung von Kennzeichen terroristischer Organisationen angeklagt.
  • Der Prozess wurde nach wenigen Minuten abgebrochen, weil die Verteidiger beanstandeten, dass sie aufgrund einer Glaswand nicht vertraulich mit ihren Mandanten kommunizieren konnten.
  • Die Verteidigung argumentiert, die Aktivisten hätten einen Völkermord in Gaza verhindern wollen, und das Werk in Ulm habe Drohnenteile hergestellt, die nach Israel geliefert werden.
  • Die Staatsanwaltschaft betrachtet die Gruppe ‘Palestine Action Germany’ als kriminelle Vereinigung, was die Verteidigung bestreitet.
  • Der nächste Verhandlungstermin ist für den 11. Mai angesetzt, zwei vorherige Termine wurden abgesagt.