• Die Außenminister Frankreichs und Kenias eröffnen am 11. Mai den ‘Africa Forward Summit’ in Nairobi, um die Partnerschaft zwischen Frankreich und anglophonen afrikanischen Ländern zu stärken.
  • Analysten sehen den Gipfel als Signal für eine Neuausrichtung der französischen Afrikapolitik nach dem Einflussverlust im frankophonen Westafrika, insbesondere in der Sahelzone.
  • Frankreichs Präsident Macron und Kenias Präsident Ruto sind Co-Vorsitzende des Gipfels, der sich auf Sicherheit, Wirtschaftsinvestitionen und grüne Energie konzentriert.
  • Ruto wird sich für ein gerechteres globales Finanzsystem für verschuldete afrikanische Länder einsetzen, mit französischer Unterstützung.
  • Etwa 30 Staats- und Regierungschefs sowie internationale Gäste werden erwartet.
  • Proteste gegen französischen Neokolonialismus in der Sahelzone führten zum Abzug französischer Truppen aus Mali, Burkina Faso und Niger.
  • Frankreich versucht, seinen Einflussverlust im frankophonen Afrika durch den Ausbau der Beziehungen zu anglophonen Ländern wie Kenia auszugleichen.