• Ein Waldbrand in der radioaktiven Sperrzone um Tschernobyl brach am Donnerstag nach einem Angriff zweier russischer Drohnen aus und erfasste mehr als 1.200 Hektar.
  • Über 370 Feuerwehrleute bekämpfen den Brand, erschwert durch Trockenheit, starken Wind und russische Minen im Gebiet.
  • Ukrainische Behörden erklären, es bestehe keine Gefahr radioaktiver Strahlung und die Lage sei unter Kontrolle.
  • Die Sperrzone von Tschernobyl ist seit der Katastrophe von 1986 geschlossen und dient seit Kriegsbeginn als Einflugschneise für russische Drohnen- und Raketenangriffe.
  • Trotz einer dreitägigen Feuerpause, die am 9. Mai in Kraft trat, setzen beide Seiten Drohnenangriffe fort.