• Vor dem Iran-Krieg wurde etwa ein Drittel der weltweiten Düngerexporte über die Straße von Hormus abgewickelt; die seit zwei Monaten andauernde Blockade unterbricht die Lieferungen aus den Golfstaaten.
  • Der Chef von Yara, dem weltweit führenden Stickstoffdüngerproduzenten, schätzt, dass die Unterbrechung zu einem Verlust von bis zu zehn Milliarden Mahlzeiten pro Woche führen könnte.
  • Großbritannien entsandte den Zerstörer HMS Dragon für einen möglichen Einsatz zum Schutz von Handelsschiffen nach Ende der Feindseligkeiten.
  • Die Preise für Stickstoffdünger sind seit Kriegsbeginn um bis zu 50 % gestiegen, was Landwirte weltweit betrifft, auch in Österreich.
  • Golfproduzenten suchen nach alternativen Transportwegen, etwa per Lkw, was die Kosten verdoppelt.
  • Weltbank und FAO warnen vor möglichen Lebensmittelpreissteigerungen aufgrund von Düngerknappheit und hohen Energiepreisen.
  • Die EU erwägt Maßnahmen zur Entlastung der Landwirte, darunter eine mögliche Aussetzung des CBAM.