• Rund 20.000 Seeleute, hauptsächlich von den Philippinen, Indien und Indonesien, sitzen seit zwei Monaten aufgrund des Iran-Konflikts auf Schiffen im Persischen Golf fest.
  • Die Besatzungen leiden unter Stress aufgrund von Nahrungs- und Wasserknappheit, und einige Besatzungsmitglieder wurden bei Drohnenangriffen getötet.
  • Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation arbeitet an einem Evakuierungskorridor, hat ihn aber aufgrund der instabilen Sicherheitslage noch nicht eingerichtet.
  • Die philippinische Regierung hat bisher 1.300 Seeleute evakuiert, während etwa 4.000 weitere gestrandet sind.
  • Reeder erlauben den Besatzungen nicht, die Schiffe zu verlassen, aufgrund des hohen Werts der Ladung und der Schiffe.
  • Trotz der Gefahr sind einige Seeleute wie der 53-jährige Eugenio Tejada bereit, in der Kriegszone zu arbeiten, aus finanzieller Not.