• Laut einem Bericht des ‘Standard’ strahlte ORF III von ÖBB und Wirtschaftskammer beauftragte Dokumentationen aus, ohne die Finanzierung offenzulegen.
  • ORF III zahlte nur 1.500 Euro Lizenzgebühren für die Doku ‘100 Jahre ÖBB’, während die ÖBB 50.000 Euro Produktionskosten trug.
  • Die Dokuserie ‘Made in Austria: Grenzenlos erfolgreich’ wurde ebenfalls von der Wirtschaftskammer finanziert und ist auf deren YouTube-Kanal verfügbar.
  • ORF beteiligte sich mit 60.000 Euro an der Doku ‘Ganz Wien – 40 Jahre Donauinselfest’, ohne redaktionelle Kontrolle; den Großteil der Kosten trug der SPÖ-nahe Verein Pro Event.
  • Für die Doku ‘Erwin Pröll von A-Z’ zahlte ORF nur ein Drittel der Kosten, während die Produktionsfirma die DVD-Lizenzrechte direkt an den niederösterreichischen Bauernbund, eine Teilorganisation der ÖVP, verkaufte.
  • ORF führte nach einer Compliance-Untersuchung Reformen durch, doch ‘Standard’ und ‘Dunkelkammer’ deckten weiterhin fragwürdige Praktiken auf, darunter die Bestellung von drei Folgen bei der Produktionsfirma big5comm.