• Rheinmetall steigerte im ersten Quartal 2026 den Umsatz um 8% auf knapp 2 Milliarden Euro und das operative Ergebnis um 17% auf 224 Millionen Euro, das Wachstum verlangsamte sich jedoch und blieb hinter den Analystenerwartungen zurück.
  • Die Rheinmetall-Aktie fiel unter 1.300 Euro, den niedrigsten Stand seit April 2025, nachdem JPMorgan die ‘Outperform’-Empfehlung zurückzog und das Kursziel senkte.
  • Rheinmetall plant die Übernahme von German Naval Yards Kiel (GNYK), um das maritime Geschäft auszubauen und konkurriert mit Thyssenkrupp um Aufträge wie das Fregattenprogramm F126.
  • Zudem wird ein 50:50-Joint-Venture mit OHB erwogen, um ein satellitengestütztes Kommunikationssystem für die Bundeswehr aufzubauen, mit jährlichen Investitionen von 7 Milliarden Euro.
  • Der Kursrückgang bei Rheinmetall ist Teil eines breiteren DAX-Rückgangs von 0,9% aufgrund erneuter Spannungen in der Straße von Hormus und Unsicherheit über die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran.