• Das bulgarische Parlament billigte eine Einparteienregierung unter Ex-Präsident Rumen Radew, knapp drei Wochen nach der achten Parlamentswahl in fünf Jahren.
  • Radew wurde mit 124 Stimmen zum Regierungschef gewählt, sein Kabinett erhielt 122 Stimmen.
  • Seine Partei Progressives Bulgarien (PB) hatte bei der Wahl am 19. April 44,59 Prozent der Stimmen gewonnen.
  • Radew erklärte, Bulgarien werde ein ‘würdiges und effektives’ Land sein, aber in EU und NATO das ‘bulgarische Interesse verteidigen’.
  • Die vordringlichste Aufgabe seiner Regierung ist die Verabschiedung eines Budgets für 2026.
  • Radew war im Jänner 2026 als Präsident zurückgetreten, um an der Wahl teilzunehmen; er gilt als russlandfreundlich und setzte sich für eine diplomatische Lösung in der Ukraine ein.