• Zehntausende Schüler in ganz Deutschland werden zu Protesten gegen die Aufrüstungspolitik der Regierung erwartet, die die Jugend nach Ansicht der Organisatoren zu ‘Kanonenfutter’ macht.
  • Der Protest ist der dritte Schulboykott innerhalb von fünf Monaten, zeitgleich mit dem Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs, mit Warnungen, dass die Militarisierung in einen Konflikt führt.
  • Das Wehrdienstmodernisierungsgesetz führt obligatorische Fragebögen für 18-Jährige und ärztliche Untersuchungen ein und schränkt Männern im Alter von 17 bis 45 Jahren Reisen ins Ausland von mehr als drei Monaten ohne Genehmigung des Militärs ein.
  • Die Bundesregierung plant, bis Ende des Jahrzehnts 779 Milliarden Euro in die Verteidigung zu investieren, was etwa einer Verdoppelung der Ausgaben im Vergleich zu den vorangegangenen fünf Jahren entspricht.
  • Die Organisatoren befürchten, dass die Rhetorik von Kanzler Merz über die Notwendigkeit der Aufrüstung für die Sicherheit Deutschlands und Europas gefährliche Muster aus der Geschichte wiederholt.
  • Bei früheren Protesten im März trugen Schüler Transparente mit Slogans wie ‘Die Reichen wollen Krieg, die Jugend will Zukunft’ und ‘Sterben steht nicht auf dem Stundenplan’.