• Die ungarische Polizei hat Ermittlungen gegen Unternehmen des Medienmoguls Gyula Balasy eingeleitet, der dem scheidenden Premier Viktor Orbán nahesteht.
  • Den Firmen werden Veruntreuung und Geldwäsche vorgeworfen, Konten wurden eingefroren.
  • Balasy bot an, seine Unternehmen dem Staat zu übergeben, kurz vor der Amtsübernahme der neuen Regierung unter Péter Magyar.
  • Balasys Firmen erhielten zwischen 2019 und 2021 Staatsaufträge im Wert von 295 Milliarden Forint (820 Mio. Euro).
  • Magyar hat angekündigt, gegen Orbáns Medienimperium vorzugehen und die staatliche Propaganda zu beenden.
  • Das TISZA-Wahlprogramm sieht neue Mediengesetze und ein Moratorium für staatliche Werbung vor.