• BioNTech kündigte die Schließung fast aller heimischen Produktionsstandorte in Deutschland und den Abbau von bis zu 1.860 Stellen an, die COVID-19-Impfstoffproduktion wird an den US-Partner Pfizer übertragen.
  • IMK-Wissenschaftsdirektor Sebastian Dullien warnte vor möglichen Impfstoffengpässen in Krisenfällen und forderte die Regierung auf, Kapazitäten zu prüfen und gegebenenfalls zu subventionieren.
  • CureVac-Gründer Ingmar Hoerr wirft BioNTech Täuschung vor und behauptet, die Übernahme diene nur der Umgehung von Patentstreitigkeiten, nicht der Stärkung des Unternehmens.
  • Die Gewerkschaft IG BCE kritisierte die Entscheidung als ‘gesellschaftliche Verantwortungslosigkeit’ und ‘Frontalangriff auf die Beschäftigten’ und betonte den Schaden für die pharmazeutische Resilienz Deutschlands.
  • BioNTech schließt die Werke in Idar-Oberstein, Marburg und Singapur bis Ende 2027, in Deutschland bleiben nur der Hauptsitz in Mainz sowie Büros in Berlin und München.
  • CureVac war bereits durch mehrere Personalabbauprogramme stark gebeutelt, die Übernahme durch BioNTech gefährdet weitere Arbeitsplätze in Tübingen.