- Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. kündigte neue Bundesinitiativen zur Reduzierung von Antidepressiva-Verschreibungen an und verglich sie fälschlicherweise mit Heroin.
- Bei einer MAHA-Veranstaltung sprach Kennedy über ‘Übermedikalisierung’ und behauptete, Antidepressiva wie Zoloft und Prozac würden ohne informierte Einwilligung verschrieben.
- Experten warnten, dass Kennedys Aussagen zu Todesfällen führen könnten, und verwiesen auf eine Studie von 2024, die eine FDA-Warnung mit Tausenden von Todesfällen in Verbindung brachte.
- Kennedy wiederholte die falsche Behauptung, dass das Absetzen von Antidepressiva schwieriger sei als Heroin, obwohl Experten dies widerlegt hatten.
- Zu den neuen Maßnahmen gehören Schulungen für Ärzte, ein Brief, der nichtmedizinische Alternativen fördert, und CMS-Leitlinien zum Absetzen von Medikamenten.
- Die American Psychiatric Association kritisierte die Initiative und betonte, dass die psychische Gesundheitskrise nicht auf ‘Übermedikalisierung’ reduziert werden dürfe.