• Tausende Menschen gingen in Prag auf die Straße, um ihre Solidarität mit den öffentlichen Rundfunkanstalten angesichts geplanter Kürzungen zu bekunden.
  • Die regierende rechtspopulistische Koalition von Ministerpräsident Andrej Babiš will die bisherigen Radio- und Fernsehgebühren ab 2027 abschaffen.
  • Kritiker sehen darin eine Gefahr für die Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Medien von politischer Einflussnahme.
  • Das Tschechische Fernsehen und der Tschechische Rundfunk sollen jährlich rund 320 Millionen Euro erhalten, 15 Prozent weniger als die derzeitigen Gebühreneinnahmen.
  • Der Protest wurde von der Bewegung ‘Eine Million Augenblicke für Demokratie’ organisiert, über 175.000 Menschen unterzeichneten eine Online-Petition.