• Ein Richter hat Untersuchungshaft für den 39-jährigen Verdächtigen angeordnet, der mehrere Gläschen HiPP-Babynahrung mit Rattengift versetzt und den Hersteller erpresst haben soll.
  • Der Verdächtige, ein ehemaliger HiPP-Mitarbeiter in Österreich, bestreitet alle Vorwürfe über seinen Anwalt.
  • Die U-Haft wurde zunächst für 14 Tage verhängt, danach wird der Fall erneut geprüft.
  • Ermittelt wird wegen des Verdachts der vorsätzlichen Gemeingefährdung, versuchter schwerer Körperverletzung und versuchter Erpressung.
  • Bislang wurden fünf vergiftete Gläschen in Österreich, der Slowakei und Tschechien gefunden; ein sechstes wird gesucht.
  • HiPP hatte Ende März eine Erpresser-Mail erhalten, die im April entdeckt wurde, woraufhin die Behörden eingeschaltet wurden.