• Das rumänische Parlament sprach der Mitte-Rechts-Regierung von Ministerpräsident Ilie Bolojan das Misstrauen aus und stürzte sie weniger als ein Jahr nach ihrem Amtsantritt.
  • Die Sozialdemokratische Partei (PSD) spielte eine Schlüsselrolle, indem sie die Koalition verließ und sich mit der rechtsextremen Allianz für die Vereinigung der Rumänen (AUR) zusammenschloss, um die Regierung zu stürzen.
  • Bolojan warf der Opposition einen ‘falschen, zynischen und künstlichen’ Misstrauensantrag vor und betonte, dass jedes Land in Krisenzeiten die Regierung stabilisieren und nicht stürzen sollte.
  • Die politische Instabilität könnte die wirtschaftliche Lage Rumäniens weiter verschlechtern, da es bis August Reformen durchführen muss, um rund 11 Milliarden Euro aus EU-Mitteln zu erhalten.
  • Präsident Nicușor Dan wird voraussichtlich Konsultationen zur Bildung einer neuen Regierung aufnehmen; vorgezogene Neuwahlen gelten als unwahrscheinlich.